Outdoorpartner Mittellagen des Mühlviertels, Freistadt
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Freistadt.Bevölkerung.Religion.

Freistadt war immer stark katholisch geprägt. Nur wenige Jahre vor der Gegenreformation stellten die Protestanten die Mehrheit der Freistädter Bevölkerung. Nach deren Vertreibung lebten offiziell nur Katholiken in der Stadt; die bekehrten Protestanten übten ihre Konfession im Verborgenen aus. Seit 1997 besteht eine freikirchliche Evangeliumsgemeinde in Freistadt, die ihre Gottesdienste im Technologiezentrum Freistadt abhält.[23] Die übrigen Mitglieder der evangelischen Kirche gehören zur evangelischen Pfarrgemeinde Gallneukirchen, der Gottesdienst wird in der Kapelle des Marianums gefeiert. Erst in den vergangenen Jahrzehnten siedelten sich Menschen mit islamischem Glauben an, die seit 1992 ihre Religion in einem Gebetsraum ausüben können.[24] Seit den 1990er Jahren haben die Zeugen Jehovas einen Versammlungsraum (Königreichssaal), der nordöstlich der Altstadt liegt.[25] Juden spielten in der Freistädter Geschichte keine Rolle, da ihnen die Ansiedelung verboten war, nur als Händler kamen sie in die Stadt.[26]Ferner ist Freistadt Sitz der katholischen Pfarre Freistadt, die drei Kindergärten sowie vier Kirchen in und um Freistadt betreut und 6818 Gläubige zählt.[27]. Der Dechanthof in Freistadt ist zudem Sitz des römisch-katholischen Dekanats Freistadt, das 15 Pfarren umfasst.[28]Bei der Volkszählung 2001 betrug der Anteil der Personen mit römisch-katholischem Bekenntnis 85,9 %. Dahinter folgten 4,8 % mit islamischem, 0,9 % mit evangelischem Glauben und 3 % mit einer anderen Glaubensrichtung. 5,4 % der Freistädter waren ohne religiösem Bekenntnis.[18]

Quellenangabe: Die Seite "Freistadt.Bevölkerung.Religion." aus der Wikipedia Enzyklopdie. Bearbeitungsstand 10. März 2010 08:52 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfgbar.



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Mittellagen des Mühlviertels+Geschichte:


Freistadt+Sehenswertes

Freistadt.Wirtschaft und Infrastruktur.Verkehr.

Gegenwärtig ist Freistadt noch nicht mit dem hochrangigen Strassennetz Österreichs verbunden. Die ASFiNAG plant einen Anschluss an die autobahnähnliche Mühlviertler Schnellstrasse (S 10), die östlich über Freistädter Gemeindegebiet an der Stadt vorbeigeführt wird. Im Bereich von Freistadt sind drei Anschlussstellen vorgesehen: Freistadt Süd, Grünbach/Sandl (B 38) und Freistadt Nord. Im April 2008 wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung eingeleitet, Baubeginn war im August 2009 und die Verkehrsfreigabe im Raum Freistadt soll im Jahr 2012/13 erfolgen.[76]In Freistadt kreuzen sich mit der Mühlviertler Strasse (B 310) und der Böhmerwald Strasse (B 38) zwei Landesstrassen mit Vorrang. Die B 310 (E 55) führt von Unterweitersdorf bis zur Staatsgrenze beim ehemaligen Grenzübergang Wullowitz (in der Gemeinde Leopoldschlag) nach Tschechien und durchquert die Stadt von Süd nach Nord. Die B 38 führt von Horn bis zur Staatsgrenze beim ehemaligen Grenzübergang Wegscheid nach Deutschland und führt von Ost nach West durch Freistadt. ?oeberdies führen von Freistadt drei Landesstrassen weg: nach Hirschbach (L 1498) im Westen, nach Lasberg und Kefermarkt (L 1476) im Südosten sowie nach St. Oswald (L 579) im Osten. Im Gemeindegebiet passierten in Jahr 2007 elf Unfälle mit Personenschaden, die meisten im gesamten Bezirk (20 Unfälle mit Personenschaden).[77]Seit Beginn der 1990er Jahre bestehen vor allem entlang der B 310 Einrichtungsradwege. Zusätzlich wurden in der Zemannstrasse und in der Altstadt Radwege markiert; bei einigen Strassen ist das Fahren gegen die Einbahn erlaubt. Grosse Bereiche abseits der Hauptdurchgangsstrecken sind als Tempo-30-Zone verkehrsberuhigt. Dennoch hat das Radfahren in Freistadt nur eine untergeordnete Bedeutung und die Stadt liegt an keinem oberösterreichischen Radwanderweg.Seit rund sieben Jahren werden Pläne zur Umwandlung der Eisengasse und des angrenzenden Höllplatzes in eine Fussgängerzone im Gemeinderat diskutiert. Bislang wurde keine Mehrheit für die Einrichtung erzielt. Die betroffenen Gewerbetreibenden der Eisengasse sind gegen dieses Projekt.[78][79] Freistadt ist eine der vier oberösterreichischen Gemeinden, in denen die Zentrumszone, eine Mischung aus Fussgängerzone und Tempo-30-Zone, eingeführt wird.[80]Zwischen 1832 und 1872 führte die Pferdeeisenbahn Budweis-Linz-Gmunden rund vier Kilometer südwestlich an der Stadt vorbei. Freistadt hatte jedoch keine eigene Station. Erst mit dem Bau der Summerauer Bahn, die 1872 ursprünglich von St. Valentin nach Budweis führte, erhielt Freistadt einen Bahnanschluss. 1873 wurde die Strecke nach Linz eröffnet und Freistadt an die Landeshauptstadt Linz angeschlossen. Der Bahnhof, der heute von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betrieben wird, liegt rund drei Kilometer südwestlich vom Stadtzentrum entfernt. Im gegenwärtigen Fahrplan (2009) bestehen direkte internationale Verbindungen nach Prag, Budweis, Zagreb und Zürich.[81]In Freistadt verkehrt seit 1994 ein Citybus mit aktuell zwei Linien, der das gesamte Stadtgebiet im Stundentakt versorgt. Ausgehend von Freistadt besteht ein dichtes Netz an Busverbindungen, die im Rahmen des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes von der ÖBB Postbus GmbH bedient werden. Es existieren Verbindungen in die anderen Orte des Bezirkes Freistadt sowie des Bezirkes Urfahr-Umgebung, nach Linz und Niederösterreich (Gmünd und Horn). Eine internationale Busverbindung besteht nach Doln?­ DvoÅ™iÅ?tÄ›/Unterhaid.Freistadt gibt dem Funkfeuer FRE einer internationalen Luftstrasse den Namen. Das Funkfeuer selber befindet sich aber ca. 30 km weiter südwestlich in der Gemeinde Herzogsdorf. Einige Kilometer westlich liegt der kleine Flugplatz Freistadt. Dieser verfügt über eine Graspiste mit einer Länge von 595 Metern und hat die IACO-Kennung LOLF.[82] Der nächstgelegene internationale Verkehrsflughafen ist der Flughafen Linz in Hörsching, rund 53 Kilometer in südwestlicher Richtung entfernt. In Plan?? (Plan) südlich von Budweis soll ab 2009 ein internationaler Flughafen errichtet werden, der in etwa 53 Kilometer nördlich der Stadt liegt.

Quellenangabe: Die Seite "Freistadt.Wirtschaft und Infrastruktur.Verkehr." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 10. März 2010 08:52 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


Freistadt+Kultur:

Freistadt.Geografie.Lage.

Freistadt liegt im nordöstlichen Teil des Mühlviertels (unteres Mühlviertel) südlich des Freiwalds in einer weitläufigen Talsenke, dem so genannten Freistädter Becken. Im Westen, Norden und Osten wird Freistadt von rund 650 bis 700 Meter hohen, bewaldeten Hügeln umschlossen, die nur durch das Thurytal unterbrochen sind. Nach Süden hin umschliessen kleinere Hügel das Stadtgebiet. Das Stadtgebiet erstreckt sich über 12,88 Quadratkilometer. Damit ist Freistadt flächenmässig die zweitkleinste Gemeinde des Bezirks. Die grösste Ausdehnung in Ost-West-Richtung beträgt 4,9 in Nord-Süd-Richtung 5,7 Kilometer.Die Höhe der Stadt beträgt 560 m ü. A., gemessen beim Rathaus am Hauptplatz. Der höchste Punkt des Gemeindegebietes ist mit einer Höhe von 732 m ü. A. der Trölsberg im Südwesten, der niedrigste befindet sich an der Feldaist im Südosten (rund 544 m ü. A.).[1]Die Landeshauptstadt Linz liegt rund 38 Kilometer südwestlich von Freistadt entfernt, die tschechische Stadt ÄOEesk?© BudÄ›jovice (Budweis) etwa 60 Kilometer nördlich von Freistadt. Die Bundeshauptstadt Wien ist in östlicher Richtung zwei Autostunden entfernt (circa 180 Kilometer). Die Staatsgrenze zu Tschechien (bei Wullowitz) befindet sich annähernd 17 Kilometer nördlich der Stadt.

Quellenangabe: Die Seite "Freistadt.Geografie.Lage." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 10. März 2010 08:52 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


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